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Stellungnahme des GV: Schießerei in der Innenstadt

Mit Verärgerung haben wir die Medienberichte zu den jüngsten Ereignissen in der Innenstadt verfolgt. Da wendet unsere Stadtverwaltung eine große Kraftanstrengung auf, um ihre stadteigenen Polizeikräfte ständig zu verstärken und setzt sogar Privatunternehmen ein, um auch dem letzten Falschparker ein Knöllchen zu verpassen, aber nachts überlässt sie unsere Stadt Familienclans, die mit ihrer mittelalterlichen Denkweise das Recht in die eigene Hand nehmen und damit den Bürgern Furcht einflößen und dem Image der Stadt erheblichen Schaden zufügen.

Was nutzen zukunftsweisende Wohnprojekte der GeWoBau in der Frankfurter Straße und zukünftig auf dem ehemaligen Karstadt-Areal, wenn die Menschen hier nicht sicher leben können. Wie will man die Urbanität unserer Innenstadt fördern, wenn sich am Ende Alle aus Furcht und Abscheu von der Innenstadt abwenden.

Welch ein fatales Signal an die Investoren, die hier moderne Bauprojekte realisieren und in Zukunft auch noch realisieren wollen. Geschweige an die Einzelhändler, Institutionen und Dienstleister, die sich gegen die Monostrukturierung mit viel Einfallsreichtum stemmen. Das Rüsselsheim mit derartigen Negativ-Schlagzeilen immer wieder von sich reden macht, kann nicht länger hingenommen werden.

Hier sind unser Oberbürgermeister und der Magistrat gefordert entsprechend entgegen zu wirken und nicht nur Jagd auf Park- und Temposünder zu machen. Mit den Polizeikräften koordinierte 24- stündige Kontrollen mögen nicht jedes Verbrechen verhindern, aber in jedem Fall sind sie ein wirksames Gegenmittel und dringend angezeigt, um den Bürgern und Besuchern dieser Stadt das notwendige Sicherheitsgefühl zu gebe