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Fachgespräch Gesundheitswirtschaft: Rüsselsheim hat hohe Kompetenz in Forschung und Entwicklung

„In Rüsselsheim gibt es ein erstaunliches Spektrum an Aktivitäten im Bereich Gesundheitswirtschaft“, das stellt Oberbürgermeister Udo Bausch vor Vertreterinnen und Vertretern aus Medizin, Krankenkassen, Gesundheitsdienstleistern, Hochschule RheinMain, Senioren- und Pflegeheimen sowie Apotheken fest. Auf seine Einladung hin waren sie zum Fachgespräch Gesundheitswirtschaft in das Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim (GPR) gekommen. „Das Fachgespräch soll dazu dienen, sich untereinander stärker zu vernetzen und auch die Aktivitäten der Entscheiderinnen und Entscheider aus dem Bereich Gesundheitswirtschaft bekannter zu machen.“ Bausch verwies darauf, dass Rüsselsheim bereits eine gute Gesundheitsinfrastruktur hat. Zudem leiste der neue Masterstudiengang „Medizintechnik“, den die Hochschule RheinMain seit dem Sommersemester 2019 anbietet, einen guten Beitrag zu dem Thema. Gerade im Bereich Forschung und Entwicklung sei auch die Gesundheitsbranche in Rüsselsheim im Aufwind.

„In Rüsselsheim gibt es ein erstaunliches Spektrum an Aktivitäten im Bereich Gesundheitswirtschaft“, das stellt Oberbürgermeister Udo Bausch vor Vertreterinnen und Vertretern aus Medizin, Krankenkassen, Gesundheitsdienstleistern, Hochschule RheinMain, Senioren- und Pflegeheimen sowie Apotheken fest. Auf seine Einladung hin waren sie zum Fachgespräch Gesundheitswirtschaft in das Gesundheits- und Pflegezentrum Rüsselsheim (GPR) gekommen. „Das Fachgespräch soll dazu dienen, sich untereinander stärker zu vernetzen und auch die Aktivitäten der Entscheiderinnen und Entscheider aus dem Bereich Gesundheitswirtschaft bekannter zu machen.“ Bausch verwies darauf, dass Rüsselsheim bereits eine gute Gesundheitsinfrastruktur hat. Zudem leiste der neue Masterstudiengang „Medizintechnik“, den die Hochschule RheinMain seit dem Sommersemester 2019 anbietet, einen guten Beitrag zu dem Thema. Gerade im Bereich Forschung und Entwicklung sei auch die Gesundheitsbranche in Rüsselsheim im Aufwind.

Das belegte auch Achim Neyer, Geschäftsführer des GPR. Er stellte zunächst das medizinische Angebot der GPR-Gruppe vor. „Laut Weißer Liste rangiert das GPR bei der Weiterempfehlungsrate der Patientinnen und Patienten auf Platz 1 im südhessischen Krankenhausbereich. Mit Investitionen in neue Geräte wie in die Anschaffung eines neuen MRT-Gerätes, durch Einrichtung eines Strahlenschutzraums und eines Schockraumes für Schwerstverletzte sowie durch den Einsatz neuer Technologien wie 4-K und 3-D stellt das GPR auch die Weichen für die zukünftige Entwicklung des Krankenhauses.“

Im Bereich Forschung und Entwicklung sei das GPR ebenfalls aktiv. Hier liege der Schwerpunkt insbesondere auf dem Thema Behandlung von Krebserkrankungen. Gemeinsam mit der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz würden klinische Studien durchgeführt (Phase III). Auch nehme das Krankenhaus an weiteren Forschungsprojekten teil, beispielsweise an Biontech zur Erforschung von Krebsimmuntherapien, Leom im Bereich der Herzinsuffizienz oder ProMise, ein Projekt zur besseren Versorgung bei Hüft- und Kniegelenkprothesen. Außerdem sei das GPR beteiligt an einer Registerstudie, die es ermögliche, dass Patientinnen und Patienten noch am Tag der Operation das Krankenhaus verlassen könnten.

Ein weiteres wichtiges Unternehmen der Gesundheitswirtschaft in Rüsselsheim sei auch das Steinbeis-Transferzentrum für Biopolymeranalytik. Dessen Leiter, Professor Dr. Dr. Michael Przybylski, stellte das Unternehmen auf der Veranstaltung vor. Das Steinbeis-Transferzentrum ist vor zwei Jahren nach Rüsselsheim umgezogen, insbesondere die Nähe zum Flughafen sei für das international besetzte Team ein wichtiger Standortfaktor. Der Schwerpunkt des Transferzentrums liege auf der Massenspektronometrie, sowie auf dem Gebiet der Antikörper. Das Team erforsche derzeit so genannte Biomarker, genau genommen Epitope, die entscheidenden Erkennungsstrukturen von Antikörpern. Das Steinbeis-Transferzentrum hat ein Verfahren entwickelt, mit dem die Epitope eines Proteinantigens mit molekularer Genauigkeit bestimmt werden und damit synthetisch nachgebildet werden können. „Mit den Erkenntnissen aus unserer Forschung können unter anderem die Behandlungskosten mit den sehr teuren therapeutischen Antikörpern gesenkt werden“, erläuterte Professor Dr. Dr. Przybylski die Arbeit des Instituts. Außerdem forscht das Team über die so genannten Amyloid-β Proteine, deren Antikörper zur Behandlung von Alzheimer-Patienten eingesetzt werden. Hier gibt es bereits erfolgreiche erste Studien.