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Große Brötchen für #Rüsselsheim

In Rüsselsheim am Main wird überproportional viel mit dem Kopf gearbeitet. Schließlich sind hier zahlreiche Entwicklungsabteilungen großer und kleiner Unternehmen ansässig. Und Rüsselsheim ist Hochschulstandort. Doch es gibt sie natürlich auch hier: Menschen und Unternehmen, die mit ihren Händen arbeiten. Oberbürgermeister Udo Bausch hat nun den mittelständischen Handwerksbetrieb "der bäckerladen" im Gewerbegebiet "Hasengrund" besucht, um sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen, wie Brötchen, Brot und Teigwaren in Rüsselsheim hergestellt werden.

Mit 28 Bäckereifilialen zählt "der bäckerladen" zu den führenden Bäckereiunternehmen im Rhein-Main-Gebiet. Am Rüsselsheimer Standort und Hauptsitz arbeiten 50 und auf das gesamte Unternehmen bezogen (einschließlich Filialen) rund 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei dieser Betriebsgröße ist, wie Bausch erfährt, nicht mehr ausschließlich handwerkliches Können gefragt, auch wenn die Qualität der Produkte einen hohen Stellenwert hat und damit entscheidend für den Unternehmenserfolg ist. Geschäftsführer Michael Hottum, der das Familienunternehmen (seit 1889) in fünfter Generation führt, ist studierter Betriebswirt. Neben der Betriebsführung, der Kostenrechnung und der Entwicklung neuer Produkte schenkt er der Produktion viel Beachtung. Auch wenn diese an die neuesten Standards angepasst und moderne Produktionsformen eingeführt wurden, kommt die Handarbeit nicht zu kurz. Viele Backprodukte, wie beispielsweise die Nussschleife, werden weiterhin noch per Hand gedreht und geschnitten. Damit hebe sich das Unternehmen am Markt ab, wie der Oberbürgermeister erfahren konnte.

"Das Unternehmen ist wirklich am Puls der Zeit. Es verbindet traditionelles Handwerk mit innovativer Fertigung  und betriebswirtschaftlichem Know-How, ohne dass die Qualität darunter leidet", zeigte sich Bausch im Rahmen des gemeinsamen Rundgangs durch den Produktionsbereich beeindruckt.

Wirtschaftsförderung ist aber keine Einbahnstraße. Sich als Oberbürgermeister über Unternehmen und ihre Branchen zu informieren sowie sich ihre Wünsche und Sorgen anzuhören, ist das eine. Umgekehrt gilt es aber auch über aktuelle Entwicklungen in der Stadt zu informieren. Und so berichtete Bausch den beiden Geschäftsführern im Gegenzug über aktuelle Entwicklungen in der Stadt. Er verwies unter anderem auf die Chancen, die sich für Rüsselsheimer Firmen auftun: "Rüsselsheim wächst und wird mit dem Quartier am Ostpark und mit der Eselswiese auch in Zukunft weiter wachsen. Ebenso gibt es spannende Entwicklungen im Opel-Altwerk. Das bietet Expansionsperspektiven." Also oberster Wirtschaftsförderer der Stadt bot sich Bausch als direkten Ansprechpartner für weitere Entwicklungen des Unternehmens oder bei konkreten Anliegen an. Die Einbindung von "der bäckerladen" in Standortinitiativen sei von ihm fest geplant.

Quelle: Stadt Rüsselsheim am Main | Foto: Peter Thomas

Foto v.l.n.r.: Die beiden Geschäftsführer Michael Hottum und Klaus Hottum, Oberbürgermeister Udo Bausch sowie Birgit Wiese (Wirtschaftsförderung der Stadt Rüsselsheim am Main