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Informationen für Unternehmen angesichts der aktuellen Lage zum Corona-Virus

viele Corona Hilfsprogramme sind angelaufen und können abgerufen werden. Die verschiedenen Angebote haben wir Ihnen in unseren letzten Mails vorgestellt. Bitte beachten Sie immer die Bearbeitungsinformationen der jeweils zuständigen Stellen, um unnötige Verzögerungen zu vermeiden.

Die notwendigen Links, Hotline-Nummern und Ansprechpersonen haben wir Ihnen ebenfalls über unsere bisherigen Mails zukommen lassen.

 

Alle diese Informationen finden Sie zu dem immer aktuell auf unserer Homepage:

www.ruesselsheim.de/gesundheit/informationen-fuer-unternehmen.html

 

Kreative Überlebensstrategien sind gefragt. Haben Sie Ideen entwickelt oder schon umgesetzt?

Bereits in der letzten Woche haben wir Sie über die Bereitstellung einer Plattform für Unternehmensangebote in der Krise #WirsindfürEuchda unseres Bereichs Stadtmarketing informiert. Gerne nehmen wir auch Ihr Angebot auf:

https://www.ruesselsheim.de/aktion-wirsindfuereuchda.html

Weitere gute Anregungen finden Sie z.B. hier:

Angebotsbörse des Gewerbevereins Rüsselsheim

https://www.entdecke-ruesselsheim.de/coronanews-lieferservice/

Ideensammlung aus ganz Deutschland

https://www.imakomm-akademie.de/index.php/news-downloads/aktuelles

 

Sie alle bemühen sich um Liquidität. Jetzt gibt es folgende neue Programme:

  1. Das Programm Hessen-Mikroliquidität, ein Direktdarlehen der WIBank für kleine Unternehmen.

Seit Freitag 3. April 2020 können hessische Kleinunternehmen mit maximal 50 Vollzeit-Beschäftigten den neuen Direktkredit Hessen-Mikroliquidität beantragen. Dabei handelt es sich um einen Überbrückungskredit von 3.000 bis maximal 35.000 Euro zur kurzfristigen Abdeckung von Liquiditätsbedarfen für bestehende kleine Unternehmen und für Selbständige, der direkt bei der WIBank beantragt werden kann. Die Antragstellenden müssen weder Sicherheiten stellen, noch werden ihnen Gebühren oder weitere Kosten berechnet.

Das bewährte Hessen-Mikrodarlehen wurde auf die Bedürfnisse und die Situation der Betroffenen angepasst: Hessen-Mikroliquidität soll helfen, wenn die Corona-Soforthilfe nicht ausreicht, und zugleich der Zugang zu Liquiditätshilfen über die Hausbank nicht im selben Maße möglich ist wie bei großen Unternehmen.

Die Darlehenslaufzeit beträgt sieben Jahre bei zwei tilgungsfreien Jahren. Die Tilgung erfolgt monatlich vom Beginn des dritten bis zum Ende des siebten Jahres, der Zinssatz liegt bei 0,75 Prozent pro Jahr. Das Programm ist zunächst befristet bis 31.12.2020.

Die Antragstellung erfolgt elektronisch. Alle benötigten Unterlagen sowie Informationen zur Antragstellung stehen auf der WIBank-Seite bereit.

https://www.wibank.de/wibank/hessen-mikroliquiditaet/hessen-mikroliquiditaet-522074

 

  1. Neuer KfW-Schnellkredit für den Mittelstand

Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können mittelständische Unternehmen bald den neuen KfW-Schnellkredit beantragen. Der Kredit wird zu 100 % abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.

Das Wichtigste:

  • Förderkredit für Anschaffungen und laufende Kosten
  • für Unternehmen mit 11 bis 249 Mitarbeitern, die mindestens seit Januar 2019 am Markt sind
  • Max. Kreditbetrag: bis zu 3 Monatsumsätze des Jahres 2019
    • Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten max. 500.000 Euro
    • Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten max. 800.000 Euro
  • Zinssatz von aktuell 3,00 % p.a.
  • 10 Jahre Laufzeit
  • 100 % Risikoübernahme durch die KfW
  • keine Risikoprüfung durch Ihre Bank
  • Voraussetzung: Sie haben zuletzt einen Gewinn erwirtschaftet – entweder 2019 oder im Durchschnitt der letzten 3 Jahre

Die Möglichkeit zur Antragstellung wird aktuell von der KfW vorbereitet. Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link: https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html#detail-1-target

 

Hessisches Ministerium der Finanzen: FAQ zu Steuern in Zeiten der Corona-Pandemie

Diese FAQ stellen eine Zusammenfassung und teilweise Ergänzung der FAQ des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) dar. Sie werden fortlaufend aktualisiert und ergänzt. Bitte achten Sie bei ihrer Zuhilfenahme auf den sich am Seitenende befindlichen abgebildeten Stand; hier 06.04.2020: https://finanzen.hessen.de/sites/default/files/media/hmdf/faq_zum_thema_steuern_6._april_2020.pdf?utm_source=mail_eventeinladung

 

Unter welchen Bedingungen können Mitarbeitende an ein anderes Unternehmen zur Arbeitsleistung überlassen werden?

Das BMAS hat die Voraussetzungen einer gelegentlichen Arbeitnehmerüberlassung beschrieben, die keine Erlaubnis nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz voraussetzt.

Wenn Sie keine Arbeitnehmerüberlassung durchführen, aber gelegentlich wegen der aktuellen Corona-Krise eigene Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anderen Unternehmen, die einen akuten Arbeitskräftemangel (z. B. in der landwirtschaftlichen Erzeugung und Verarbeitung, in der Lebensmittellogistik oder im Gesundheitswesen) haben, überlassen wollen, können Sie dies ausnahmsweise auch ohne eine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) tun. Voraussetzung hierfür ist, dass

  • die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Überlassung zugestimmt haben,
  • Sie nicht beabsichtigen, dauerhaft als Arbeitnehmerüberlassung tätig zu sein und
  • die einzelne Überlassung zeitlich begrenzt auf die aktuelle Krisensituation erfolgt.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://www.bmas.de/DE/Schwerpunkte/Informationen-Corona/corona-virus-arbeitsrechtliche-auswirkungen.html

 

Forschung für Unternehmen auch während der Corona-Krise

Die Hochschule RheinMain bietet auch während der jetzigen Zeit Unternehmen an, ihr Produktportfolio für die Zeit nach der Corona-Krise neu aufzustellen und weiterzuentwickeln. Bereitgestellt wird im Rahmen des IMPACT RheinMain Projekts eine Unterstützung bei der Vorbereitung von Forschungs- und Transferprojekten, um Vorprodukte/Innovationen zu entwickeln, zu testen und für die Markteinführung vorzubereiten. Dieses Angebot gilt unter anderem für die Bereiche Smart Mobility, Smart Energy, Smart Living und andere Bereiche der Digitalisierung, wie auch für weitere Themenfelder. Ansprechpartner ist Prof. Dr. Thomas Heimer, Email: thomas.heimer@hs-rm.de, Tel: +49 6142 898-4383

 

Lebensmittelanlieferung wird erleichtert. Was wurde beschlossen?

Wir haben von der IHK die Information erhalten, dass das Hessischen Umweltministerium die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln uneingeschränkt sicherzustellen will. Dazu soll das aufgrund des Lärmschutzes der Anwohner bestehende Verbot der Anlieferung der Lebensmittelmärkte in der Nacht zeitweise ausgesetzt werden. Die als Auflagen in den Baugenehmigungen verankerten Verbote stellen normalerweise sicher, dass die zulässigen Immissionsrichtwerte der Technischen Anleitung zum Schutz gegen Lärm -TA Lärm- in der Nacht (22.00 bis 6.00 Uhr) eingehalten werden. In der Zeit vom 25. März bis zum 30. April 2020 ist die Anlieferung in der Nacht grundsätzlich zulässig. Ein auf den Einzelfall bezogener Antrag ist nicht erforderlich. Wichtig ist, dass bei der nächtlichen Anlieferung darauf zu achten ist, Lärmbelästigungen auf ein Minimum zu reduzieren und die Nachtruhe der Anlieger nicht mehr als notwendig zu stören. In einer entsprechenden Betriebsanweisung ist darauf hinzuweisen, dass es sich hierbei um eine Ausnahmesituation handelt. Insbesondere "verhaltensbezogene Immissionen", wie z.B. unnötige Unterhaltungen im Freien oder das Laufenlassen der Fahrzeugmotoren während der Entladung, sind weiterhin zu vermeiden.

 

Webinar der Handwerkskammer zum Thema Fördermaßnahmen im Rahmen der Corona-Krise mit Fokus auf kleine Unternehmen am 09. April, 10:30-13 Uhr

Bund und Land haben verschiedene Programme aufgelegt, um im Zuge der Corona-Krise zu helfen. Besondere Unterstützungsmaßnahmen gelten für kleine Unternehmen, die durch die Corona-Krise in Schwierigkeiten geraten sind. Damit Sie im Dschungel der Förderungen nicht den Überblick verlieren und Ihnen womöglich notwendige Gelder entgehen, wird Frau Dr. Iris Allmendinger Ihnen eine Übersicht der aktuellen Förderungen zur Corona-Hilfe geben und Ihre Fragen beantworten.

Die Handwerkskammer weist darauf hin, dass mit Anmeldung zu diesem Webinar personenbezogene Daten (Name, Mail-Adresse, IP-Adresse) auf den Server des Dienstleisters gotowebinar.com weitergeleitet werden.

Hier der Link zur Veranstaltung: https://www.hwk-rhein-main.de/de/styleguide/listenansicht-mit-bild-9750/foerdermassnahmen-im-rahmen-der-corona-krise-1507

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen haben.

Ihr Team der Wirtschaftsförderung Rüsselsheim am Main

Bereichsleiter Martin Schipper

Julian Becker und Marion Köhler

 

Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 06142 83-2040

oder per Mail unter wirtschaftsfoerderung@ruesselsheim.de